Im Schuljahr 2023/2024 haben in Bayern rund 90 Prozent der teilnehmenden Kinder die theoretische und praktische Radfahrprüfung bestanden. Auf welchem Rad sie geübt haben, steht in keiner Statistik. Die Vorschriften der Länder gehen vom eigenen, verkehrssicheren Kinderrad aus und nennen das Rad der Schule oder der Jugendverkehrsschule als Ersatz, wenn das eigene fehlt oder bei der Kontrolle durchfällt.

Ein Klassensatz ist damit die Rückfallebene, auf die sich die Ausbildung verlässt. Wird er nach Laufradgröße bestellt, passt er nur zufällig zur Klasse, denn die Laufradgröße sagt nichts darüber, wie tief oder hoch sich ein Sattel einstellen lässt.

Wer stellt die Fahrräder für die Radfahrausbildung?

Zuerst die Eltern, dann die Schule. Nach der bayerischen Bekanntmachung zur Radfahrausbildung von 2003 werden die Räder vor den Übungen auf Verkehrssicherheit geprüft, andernfalls sind verkehrssichere Räder der Schule oder der Jugendverkehrsschule zu benutzen. In Rheinland-Pfalz stellt die Jugendverkehrsschule in Ausnahmefällen Räder zur Verfügung.

Wer sie in Bayern bezahlt, hat das Kultusministerium im April 2025 klargestellt: Die Räder gehören zum Schulaufwand, den nach dem Bayerischen Schulfinanzierungsgesetz der kommunale Schulaufwandsträger trägt. Er muss ihre Verfügbarkeit gewährleisten. Einen Zuschuss für Kauf oder Wartung gibt der Freistaat nicht.

Private Räder dürfen in Bayern nach einer Sichtprüfung durch die Lehrkraft genutzt werden, wenn die Erziehungsberechtigten einverstanden sind. Eine Sichtprüfung findet einen fehlenden Rückstrahler. Ob eine Bremse das Rad unter Last zuverlässig hält, zeigt sie nicht.

Der Bedarf an Schulrädern wächst dort, wo die Ausbildung früher beginnt. Seit dem Schuljahr 2024/2025 stehen in Bayern mit dem Radlführerschein schon in den Jahrgangsstufen 2 und 3 Fahrübungen im Schonraum im Mittelpunkt. Baden-Württemberg verlangt, die motorischen Grundlagen ab den Klassenstufen 1 und 2 anzubahnen. Ein Satz, der nur auf die Fahrradprüfung in der vierten Klasse ausgelegt ist, ist für diese Siebenjährigen zu groß. Wer früher übt, braucht zusätzlich eine kleinere Größe.

Was die Länder vorschreiben

Eine bundesweite Regel für Schulfahrräder gibt es nicht. Den gemeinsamen Rahmen setzt die Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur Mobilitäts- und Verkehrserziehung (Beschluss von 1972 in der Fassung vom 10. Mai 2012), die in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 Schulwegtraining und Radfahrausbildung in den Mittelpunkt stellt. Die Einzelheiten regeln die Länder, zum Beispiel so:

  • Bayern: Gemeinsame Bekanntmachung vom 15. Mai 2003, seit 2024/2025 ergänzt um den Radlführerschein. Schulräder sind Schulaufwand der Kommune.
  • Baden-Württemberg: VwV Radfahrausbildung vom 23. Dezember 2024, in Kraft seit 1. Februar 2025. Räder auf dem Jugendverkehrsschulplatz müssen nicht der StVZO entsprechen, aber betriebssicher sein. Im öffentlichen Verkehrsraum gilt die StVZO, Gruppen höchstens zehn Kinder, Helmpflicht bei allen Fahrübungen.
  • Rheinland-Pfalz: Gemeinsames Rundschreiben vom 9. August 1999. Übungen im Realverkehr finden in Fahrgruppen von sieben bis acht Kindern statt, die Polizei prüft die eigenen Räder vor der Ausfahrt.
  • Sachsen: VwV Radfahrausbildung vom 25. Mai 2021. Schulträger und Schule schaffen die materiellen Voraussetzungen, die Räder müssen den verkehrsrechtlichen Bestimmungen entsprechen.
  • Nordrhein-Westfalen: Runderlass vom 14. Dezember 2009. Die Radfahrausbildung wird in den Klassen 5 und 6 fortgeführt, ein Schulsatz muss dort größere Kinder abdecken.

Für die Beschaffung zählt in jedem Land vor allem, ob im Straßenverkehr geübt wird und wie groß die Fahrgruppen sind.

Wie viele Fahrräder braucht eine Schule?

So viele, wie gleichzeitig fahren, nicht so viele, wie Kinder in der Klasse sitzen. Für den Straßenverkehr geben die Länder die Gruppengröße vor: sieben bis acht Kinder in Rheinland-Pfalz, höchstens zehn in Baden-Württemberg.

Die Zahl ergibt sich in drei Schritten:

  1. Gruppengröße festlegen: nach Landesvorgabe oder nach der Übungsform im Schonraum.
  2. Bedarf abfragen: wie viele Kinder kommen ohne eigenes oder passendes Rad? Dient der Satz nur als Ersatz, reicht bei wenigen Kindern ein kleinerer. Trägt er auch die Schonraumübungen der unteren Klassen, braucht er die volle Gruppengröße.
  3. Reserve einplanen: ein bis zwei Räder zusätzlich, damit ein Platten kein Kind aus der Übung nimmt.

Faustregel: Ein Satz für Übungsfahrten im Straßenverkehr umfasst die Gruppengröße des Landes plus ein bis zwei Reserveräder, also acht bis zwölf Räder.

Die Laufradgröße ist keine Rahmengröße

Eine vierte Klasse ist nicht gleich groß. Nach den Referenzperzentilen des Robert Koch-Instituts (KiGGS) liegt die Körpergröße neunjähriger Kinder im unteren Bereich (3. Perzentil) bei rund 124 bis 126 Zentimetern, bei Zehneinhalbjährigen im oberen Bereich (97. Perzentil) bei rund 157 Zentimetern. In einer Klasse kommen so mehr als 30 Zentimeter Unterschied zusammen.

Für die Schonraumübungen der zweiten Klasse verschiebt sich die Spanne nach unten, Siebenjährige beginnen im 3. Perzentil bei rund 114 Zentimetern. Ein Klassensatz braucht mindestens zwei, für die unteren Jahrgänge eher drei Größen, deren Sattelhöhenbereiche sich überlappen. Die mittlere Größe bekommt den größten Anteil, weil sich die meisten Kinder um den Median sammeln, bei Neuneinhalbjährigen um 138 bis 139 Zentimeter.

Norm-Hinweis: Bei 635 Millimetern maximaler Sattelhöhe wechselt die Norm. Über 435 und unter 635 Millimetern gilt DIN EN ISO 8098 für Kinderfahrräder, von 635 bis unter 750 Millimetern DIN EN ISO 4210-2 für Jugendfahrräder. Die Größen eines Klassensatzes können auf beiden Seiten dieser Grenze liegen. Welche Norm für welche Größe gilt, weiß der Händler. Wichtig ist nur, dass er sie für jede Größe schriftlich bestätigt.

Aus dem Handel: Kinderräder werden nach Laufradgröße und Alter verkauft, und die Größenangaben der Hersteller weichen voneinander ab. Dasselbe Kind kann beim einen Hersteller auf ein 20-Zoll-Rad passen, beim anderen auf ein 24-Zoll-Rad. Einzelne Hersteller bieten ab 20 Zoll jede Laufradgröße in zwei Rahmengrößen an, was zeigt, wie wenig die Zollangabe über die Passform sagt. Verlässlich ist nur der Bereich zwischen minimaler und maximaler Sattelhöhe, den der Hersteller je Modell angibt, abgeglichen mit der Schrittlänge der Kinder.

Ein Klassensatz wird viele Jahrgänge lang gefahren. Die Größen richten sich deshalb nicht nach der Klasse, die gerade an der Reihe ist, sondern nach der üblichen Spanne einer Ausbildungsklasse, mit etwas Reserve nach unten und oben. Eine Messung der Schrittlänge in ein oder zwei Klassen lohnt sich trotzdem: Sie zeigt, ob die Kinder an Ihrer Schule in diese Spanne passen, und mit Maßband und Buch ist sie schnell gemacht.

Welche Ausstattung ein Schulfahrrad braucht

Ein Schulrad wird von vielen Kindern gefahren, von Lehrkräften verstellt und selten von einer Werkstatt gesehen. Daraus folgen die Anforderungen:

  • StVZO-Ausstattung ab Werk: zwei voneinander unabhängige Bremsen, eine helltönende Glocke, fest montierte Beleuchtung und Rückstrahler. Wer auch im Straßenverkehr üben will, braucht sie überall.
  • Zwei Handbremsen mit einstellbarer Griffweite: Kinderhände sind klein, ein Hebel, den die Finger nicht umfassen, bremst nicht. Ein Rücktritt erfüllt zusammen mit einer Handbremse zwar die StVZO, erschwert aber das Anfahren aus der Ausgangsstellung, weil sich das Pedal nicht rückwärts in Position drehen lässt.
  • Schaltung nur, wenn sie gebraucht wird: Fahren die Räder ausschließlich auf einem flachen Verkehrsübungsplatz, kann die Schaltung ganz entfallen. Sonst eine Nabenschaltung, die ist robuster und wartungsärmer als eine Kettenschaltung und lässt sich im Stand schalten.
  • Beleuchtung über Nabendynamo: kein Akku, der zwischen zwei Übungen leer ist, und kein abnehmbares Licht, das verschwindet.
  • Werkzeuglos verstellbare Sattelstütze mit Skala oder Farbmarkierung: So findet ein Kind seine Einstellung beim nächsten Mal wieder. Die Laufräder dagegen mit Schraubachse statt Schnellspanner, damit niemand sie unbemerkt öffnet.
  • Kettenschutz, Schutzbleche, Ständer: Der Kettenschutz hält Hosenbeine und Finger von der Kette fern, Schutzbleche halten die Kleidung sauber, wenn der Platz nach Regen noch nass ist, und der Ständer hält das Rad aufrecht, solange es auf die Kontrolle oder das nächste Kind wartet.
  • Starre Gabel statt Federgabel: Eine Federgabel bringt am Kinderrad Gewicht und Wartung, auf dem Übungsplatz aber keinen Nutzen.
  • Baugleiche Räder je Größe: Bremsbeläge und Leuchten über den ganzen Satz identisch, Schläuche und Reifen je Größe. Dann reicht ein kleines Ersatzteillager.

Aus der Werkstatt: Ein Poolrad verschleißt weniger durch Kilometer als durch Verstellen. Sattelklemmung, Lenkerklemmung und Bremsen werden von vielen Händen bewegt und lockern sich, umgefallene Räder verbiegen Bremshebel. Deshalb gehört zu jedem Schulrad eine kurze Kontrolle vor jeder Übung.

Konsequenzen für die Anschaffung: Bestellen Sie nach Sattelhöhe, nicht nach Laufradgröße. Diese Sätze können Sie so in die Anfrage an Händler übernehmen:

Bitte nennen Sie für jede Größe die niedrigste und die höchste Sattelhöhe in Millimetern. Die Größen sollen sich überschneiden und zusammen Kinder von [kleinste] bis [größte] Zentimeter Körpergröße abdecken.

Jedes Rad erfüllt die passende Sicherheitsnorm für Kinder- oder Jugendfahrräder. Bitte bestätigen Sie das für jede Größe schriftlich.

Die Räder haben ab Werk alles, was die StVZO verlangt: zwei Bremsen, Klingel, Licht und Rückstrahler. Das Licht ist fest angebaut und läuft über einen Nabendynamo.

Alle Räder einer Größe sind gleich gebaut. Bremsbeläge und Leuchten passen an alle Räder des Satzes.

Prüfen, lagern, warten

Die Kontrolle vor der Fahrt ist Aufgabe der Schule, je nach Land unterstützt durch die Polizei. Für Schulräder lohnt eine feste Liste, die eine Lehrkraft Rad für Rad abarbeitet:

  • Bremsen: Rad schieben, erst vorne, dann hinten bremsen. Jede Bremse hält das Rad allein fest, kein Hebel lässt sich bis an den Lenker ziehen.
  • Reifen sind fest aufgepumpt und ohne sichtbare Schäden.
  • Lenker und Sattel lassen sich von Hand nicht verdrehen.
  • Klingel, Licht und Rückstrahler sind vorhanden und funktionieren.
  • Die Sattelhöhe ist auf das Kind eingestellt.

Einmal im Jahr, am besten vor Beginn der Fahrsaison, gehört der Satz in eine Fachwerkstatt. Eine Vereinbarung mit einem örtlichen Betrieb, der die Räder an der Schule prüft, erspart den Transport von einem Dutzend Rädern.

Der Abstellplatz gehört zur Planung: ein trockener, abschließbarer Raum mit ebenerdigem Zugang, Am besten hängen die Räder dort, statt zu stehen: Ein Rad, das wochenlang auf einem Reifen mit zu wenig Luft steht, verformt den Reifen dauerhaft. Am einfachsten sind Haken an der Decke, an denen die Räder abwechselnd am Vorder- und am Hinterrad hängen, so passen sie dichter nebeneinander. Ohne einen solchen Raum kauft eine Schule besser weniger Räder als Räder, die im Freien rosten.

Helme gehören zum Satz. Baden-Württemberg schreibt bei allen Fahrübungen einen unversehrten und korrekt eingestellten Helm vor. Ein Pool braucht Helme in mehreren Größen, nach einem Sturz wird ein Helm nach den Vorgaben des Herstellers ersetzt.

Finanzierung und Vergabe

Ein Klassensatz ist in aller Regel kein Ausschreibungsfall. Für Schulträger gilt das Vergaberecht ihres Landes, nicht das des Bundes. In Bayern liegt die Wertgrenze für den Direktauftrag bei 100.000 Euro netto, für Bundesbehörden seit 1. Juli 2026 bei 50.000 Euro netto. Zwölf Räder bleiben schon unter 50.000 Euro, solange ein Rad weniger als rund 4.100 Euro kostet. Welche Grenze für Ihren Schulträger gilt, sagt dessen Vergabestelle.

Wirtschaftlichkeit und Dokumentation bleiben trotzdem Pflicht. Die Anforderungen oben lassen sich in einer kurzen Markterkundung abfragen und im Vermerk festhalten.

Zuschüsse sind selten. Bayern bezuschusst Kauf und Wartung von Schulfahrrädern ausdrücklich nicht. Andere Wege führen über Fördervereine, örtliche Verkehrswachten und Projekte von Krankenkassen. In Hessen etwa können Schulen im Programm bikepool mit Unterstützung der AOK an Räder kommen.

Sachspenden von Herstellern oder Händlern sind willkommen. Bevor ein gespendeter Satz angenommen wird, lohnt der Abgleich mit denselben Anforderungen wie beim Kauf, sonst bestimmt die Spende die Ausstattung. Dazu kommen die Landesvorgaben zu Werbung und Sponsoring an Schulen.

Fakten auf einen Blick

  • In Bayern gehören Fahrräder für die Radfahrausbildung zum Schulaufwand des kommunalen Schulaufwandsträgers, einen Zuschuss für Kauf oder Wartung gibt der Freistaat nicht (Stand April 2025).
  • Im Schuljahr 2023/2024 haben in Bayern rund 90 Prozent der teilnehmenden Kinder die Radfahrprüfung in Theorie und Praxis bestanden.
  • In Baden-Württemberg müssen Räder auf dem Jugendverkehrsschulplatz nicht der StVZO entsprechen, aber betriebssicher sein. Im öffentlichen Verkehrsraum gilt die StVZO, eine Gruppe umfasst höchstens zehn Kinder (VwV vom 23. Dezember 2024).
  • In Rheinland-Pfalz üben Kinder im Realverkehr in Fahrgruppen von sieben bis acht.
  • Die Körpergröße in einer vierten Klasse reicht nach den KiGGS-Referenzperzentilen des Robert Koch-Instituts von rund 124 bis rund 157 Zentimetern.
  • Bei 635 Millimetern maximaler Sattelhöhe wechselt die Norm von DIN EN ISO 8098 (Kinderfahrräder) zu DIN EN ISO 4210-2 (Jugendfahrräder).
  • Fahrräder müssen nach der StVZO zwei voneinander unabhängige Bremsen haben.
  • Die gesetzliche Unfallversicherung deckt bei der Radfahrausbildung Personenschäden, keine Sachschäden.

Häufige Fragen

Wer bezahlt Fahrräder für die Radfahrausbildung?

Das regelt jedes Land selbst. In Bayern gehören die Räder zum Schulaufwand, den der kommunale Schulaufwandsträger trägt, einen Zuschuss für Kauf oder Wartung gibt der Freistaat nicht. In Sachsen sind Schulträger und Schule gemeinsam für die materiellen Voraussetzungen der Ausbildung verantwortlich. Ergänzend helfen Fördervereine, örtliche Verkehrswachten oder Projekte von Krankenkassen.

Welche Fahrradgröße braucht ein Kind für die Fahrradprüfung?

Die Größe richtet sich nach der Schrittlänge, nicht nach dem Alter oder der Laufradgröße. Viertklässler sind nach den KiGGS-Referenzwerten des Robert Koch-Instituts rund 124 bis 157 Zentimeter groß, ein einzelnes Rad deckt diese Spanne nicht ab. Maßgeblich ist der Bereich zwischen minimaler und maximaler Sattelhöhe, den der Hersteller für das Modell angibt.

Müssen Schulfahrräder der StVZO entsprechen?

Für Übungen im öffentlichen Straßenverkehr ja: Baden-Württemberg schreibt das ausdrücklich vor, Bayern und Rheinland-Pfalz verlangen verkehrssichere Räder. Auf dem Übungsplatz der Jugendverkehrsschule reicht in Baden-Württemberg ein betriebssicheres Rad, in Sachsen müssen die Räder generell den verkehrsrechtlichen Bestimmungen entsprechen. Ein Satz, der an beiden Orten eingesetzt wird, sollte ab Werk vollständig StVZO-konform sein: zwei unabhängige Bremsen, Klingel, fest montierte Beleuchtung und Rückstrahler.

Sind Kinder bei der Radfahrausbildung versichert?

Ja, die Radfahrausbildung ist eine schulische Veranstaltung, die Kinder sind über die Unfallkasse ihres Landes gesetzlich unfallversichert. Diese Versicherung deckt Personenschäden, aber keine Sachschäden, etwa an einem geparkten Auto. Baden-Württemberg empfiehlt deshalb, den privaten Haftpflichtschutz zu prüfen, Rheinland-Pfalz sieht für Übungen im Realverkehr eine Gruppenhaftpflicht der Landesverkehrswacht vor.

Weiterlesen

Wie ein Klassensatz unterhalb der Wertgrenzen sauber direkt vergeben wird, steht im Beitrag Beschaffung unterhalb der Wertgrenzen. Warum Produktneutralität über messbare Eigenschaften mit Nachweis entsteht, zeigt die produktneutrale Leistungsbeschreibung für Pedelecs. Das Angebot für Schulen, Kitas und Kommunen finden Sie unter Öffentlicher Sektor.

Dieser Beitrag ist eine fachliche Einordnung, keine Rechtsberatung. Vergaberechtliche Einzelfragen sollte im konkreten Fall eine Vergabestelle oder ein Vergabejurist prüfen.

Quellen

  • Bayerische Staatsministerien des Innern sowie für Unterricht und Kultus: Gemeinsame Bekanntmachung „Radfahrausbildung in der Grundschule“ vom 15. Mai 2003. Prüfung der Räder, Ersatz durch Räder der Schule oder Jugendverkehrsschule.
  • Bayerischer Landtag, Drucksache 19/6379, Anfrage zum Plenum Nr. 14 mit Antwort vom 7. April 2025. Schulräder als Schulaufwand nach Art. 3 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 8 Bayerisches Schulfinanzierungsgesetz, kein Zuschuss, Sichtprüfung privater Räder.
  • Bayerischer Landtag, Drucksache 19/4055, Anfrage zum Plenum Nr. 15 mit Antwort vom 11. November 2024. Radlführerschein, Schonraumübungen in Jahrgangsstufe 2 und 3, Bestehensquote 2023/2024.
  • Innenministerium und Kultusministerium Baden-Württemberg: VwV Radfahrausbildung vom 23. Dezember 2024. Betriebssicherheit auf dem Übungsplatz, StVZO und Gruppengröße im Verkehrsraum, Helmpflicht, Versicherungsschutz.
  • Rheinland-Pfalz: Gemeinsames Rundschreiben „Die Radfahrausbildung in der Jugendverkehrsschule und im Realverkehr“ vom 9. August 1999. Fahrgruppen, Räder der Jugendverkehrsschule, Gruppenhaftpflicht.
  • Sachsen: Gemeinsame Verwaltungsvorschrift über die Verkehrserziehung (VwV Radfahrausbildung) vom 25. Mai 2021. Verantwortung von Schulträger und Schule, Beschaffenheit der Räder.
  • Nordrhein-Westfalen: Runderlass „Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung in der Schule“ vom 14. Dezember 2009 (BASS 15-02 Nr. 5). Fortführung in den Klassen 5 und 6.
  • Kultusministerkonferenz: Empfehlung zur Mobilitäts- und Verkehrserziehung in der Schule, Beschluss vom 7. Juli 1972 in der Fassung vom 10. Mai 2012. Gemeinsamer Rahmen der Länder.
  • Robert Koch-Institut: Referenzperzentile für anthropometrische Maßzahlen und Blutdruck aus der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS), 2. erweiterte Auflage. Körpergröße nach Alter, Tabellen für Jungen und Mädchen.
  • DIN EN ISO 8098:2023-04 und DIN EN ISO 4210-2:2023-05, jeweils Anwendungsbereich. Grenze bei 635 Millimetern maximaler Sattelhöhe.
  • Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), §§ 64a, 65 und 67. Glocke, Bremsen, lichttechnische Einrichtungen an Fahrrädern.
  • Lerch: bikepool Hessen. Radfahren und Mountainbiken an Schulen, Beitrag auf zfs.bildung.hessen.de. Unterstützung durch die AOK.

Alle Quellen abgerufen am 14. Oktober 2026.

Peter Bauch
Peter Bauch Gelernter Zweiradmechaniker mit Stationen in Werkstatt, Filial- und Standortleitung, danach Produktmanager in der Entwicklung bei einem großen europäischen Fahrradhersteller. Heute unabhängiger Fahrradberater, herstellerunabhängig, ohne Provisionen.

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